Mit 40 Mitgliedern geht´s leichterArtikel erschienen in SuccessNet

27.02.2009

 

Trotz aller Disziplin beendet der Chapterdirektor Markus Schwarz das Treffen in Asperg an diesem Morgen leicht verspätet. Bei 40 Mitgliedern und vier Besuchern ist der Zeitplan sehr knapp. Aber das Frühstück hat sich gelohnt. 48 Empfehlungen zählt der Mitgliederkoordinator Dirk Marschner am Ende zusammen und meint schwäbisch kurz angebunden: „Nicht schlecht.“ Er ist verwöhnt von den Zahlen, die immer gut sind. Im letzten halben Jahr hat das Chapter Saphir durchschnittlich 167 Empfehlungen pro Monat ausgetauscht.

 

Mit mehr Mitgliedern platzte der Knoten

 

Das war nicht immer so. Was die Gruppe heute in einem Treffen schafft, erreichte sie früher nicht in einem Monat. Im März 2007 sank die Mitgliederzahl auf 23 und mit ihr die Empfehlungen. Oder umgekehrt: Wenig Empfehlungen lockten keine Mitglieder mehr. Doch kurz danach platzte der Knoten. Alle strengten sich an. Schon im September 2007 stieg die Zahl der Mitglieder auf 35 und die der Empfehlungen auf 160. Die Skeptiker staunten, die Optimisten hatten es vorausgesehen. Jetzt 40 Mitglieder zu erreichen, war fast ein Selbstläufer. „Wenn die Gruppe brennt und in jedem Treffen ein Feuerwerk abgeht, verlässt niemand mehr das Netzwerk und neue Mitglieder lassen sich nicht lange bitten“, erklärte der ehemalige Koordinator Wolfgang Breuninger. Mitglieder, die erst ein Jahr dabei sind, kennen keine Besuchertage.

 

Viele fühlen sich wohl in der Gruppe

 

Eine Umfrage unter den Mitgliedern Anfang des Jahres hat ergeben: Der Wohlfühlfaktor in der Gruppe ist sehr hoch, die Qualität der Empfehlungen lässt noch zu wünschen übrig. Also bleibt noch was zu tun. Schwarz ist überzeugt: „Wenn alle das Motto Wer gibt, gewinnt wirklich verstanden haben und niemand mehr dasitzt und wartet, dass die anderen was bringen, verbessern wir auch die Qualität“. Das Ziel für dieses Jahr lautet: 2,3 Millionen Euro Umsatz.

 

Viele Besucher sind überrascht, dass sie eine heitere und so große Gruppe erleben. „Die Stimmung ist gut, das gefällt mir“, sagen viele und kommen gerne wieder.

 

Autorin: Maria Jeggle